SCS - Woche
Seegassen Casting Show
Das Stift Göttweig wurde vom 31.1.- 4.2. mit Liedern wie "Fields of Gold" und "Schöne neue Welt" besungen. Die alten Steinwände des Stiftes brachte man mit temperamentvollen Tanzschritten zum Beben, und das Schauspieltalent der jungen KünstlerInnen ließ einige sehr interessante Kurztheaterstücke zum Leben erwachen. Das Programm bestand aus einer Punkband und einer singenden Hippiegruppe, es gab einen lustigen Bauernschwank unter Frau Leists strengem Regime, eine tolle Tanznummer sowie eine Szene aus dem Sommernachtstraum, beides unter der Leitung von Norberto Bertassi. Neben vielen anderen Beiträgen gab es allerdings auch einige "Leider-Neins", die sich für die eigentliche Castingshow nicht qualifiziert haben.
Doch wie sieht eine waschechte Chor- und Theaterwoche eigentlich aus? An den ersten Tagen wurden mit viel Motivation und Anstrengung Chorlieder, unter der hervorragenden Leitung von Frau Zottele und Frau Rak, gesungen, zu "Where is the love" getanzt, sowie herrlichst gegessen, was Frau Pirka zu verdanken war. In der Freizeit wurde Tischtennis gespielt und gewuzzelt, Wanderungen im Schnee wurden unternommen und im Clubraum wurde viel gelacht. Es gab eine Stiftsführung, Frau Wymetal ermutigte uns zum täglichen Morgenprogramm mit Qi Gong, und in der Mitte der Woche, als alle Chor- und Gruppenproben auf Hochtouren liefen, wurde die Stimmung immer ausgelassener. Lachkrämpfe und neue Freunde dienten als Ausgleich für die intensiven Proben. Bei einem Lagerfeuer wurden viele Lieder zum Besten gegeben. Trotz verstopfter Toiletten und zweier Sängerinnen, die ins Krankenhaus mussten (Gott sei Dank nichts Ernstes!), genossen wir die Zeit miteinander, und sogar unser ehemaliger Lehrer Herr Leitner und unsere Frau Direktor beehrten uns kurz mit ihrer Anwesenheit. Einige Burschen mit den Aussagen "Ich kann nichts dafür, mir fliegen die Mädchen einfach in die Arme" verbrachten einige Zeit nicht in ihren Zimmern. Es wurde auch die Momo-DVD vom letzten Jahr angeschaut, die einigen nostalgische Tränen in die Augen trieb. Am vorletzten Tag wurden sehr kreative und köstliche Kurzfilme gedreht, und am Freitag gab es noch eine Art Generalprobe aller Stücke im Brunnensaal. Unvergessliche fünf Tage schweißten eine fröhliche Gemeinschaft aneinander. Wichtige Unterstützung bekamen wir von Frau Baroud, Frau Schoby und Herrn Graf, und ein großer Dank ergeht an die Firma Ströck, die uns mit Brot während der Woche verköstigte.
Textbeitrag: Elena Maria Müller mit seelischer Unterstützung von Richi
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