Montessori-Geragogik
Montessori-Geragogik im Caritas Ausbildungszentrum
Der 2. Mai stand für die Ausbildungsteilnehmer/innen zum/zur Fachsozialbetreuer/in - Altenarbeit ganz im Zeichen von "Montessori-Geragogik".
Alexander Bubenicek brachte seine selbst hergestellten Montessori-Materialien mit, die er in der Sozialbetreuung mit hochbetagten, dementen Menschen einsetzt. Alle Lernenden durften die Materialien ausprobieren und sich darüber Gedanken machen, wie die Lernmaterialien in der Praxis eingesetzt werden können. In einer zweiten Phase erprobten wir den Einsatz der Materialien in Rollenspielen.
Es handelt sich um Puzzles, Bildkarten, Würfel etc. mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die ansprechenden Motive aus der Natur und Tierwelt in leuchtenden Farben haben einen hohen Aufforderungscharakter und motivieren "angegriffen zu werden". Die Materialien sind an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst, sind stabil, haben klare Strukturen und verfügen über eine große Schrift. Die Stärke (Kappa-Platten) und speziell gefertigte Rückseite der Materialien verfügt über diverse Materialien wie Velours, Wellpappe oder Strukturpapier. So wird auf die Fähigkeiten und mögliche Einschränkungen älterer Menschen Rücksicht genommen. Es werden dadurch Überforderung und Frustration vermieden. Die Senior/innen sollen über das Beschäftigen mit den Lernmaterialien selbst Fehler entdecken und korrigieren können und so mehr Motivation und Erfolgserlebnisse haben.
Frau Weinwurm meinte: "Mir persönlich gefiel ein Lernspiel am besten, bei dem gleich mehrere Gedanken für’s Gedächtnistraining angeregt werden. Es waren drei größere Bildkarten mit den Motiven Korb, Rucksack und Holzschneidbrett aufgelegt. Die Aufgabe bzw. Frage dabei ist: Was kann ich in einem Korb alles sammeln? Was geb‘ ich in meinen Rucksack beim Wandern hinein? Wozu brauche ich das Schneidbrett? Dazu werden die kleineren Bildkarten rundherum gelegt, dann sollten sie möglichst richtig zugeordnet werden."
Textbeitrag: Elisabeth Weinwurm und Elisabeth Baroud








