Pottschacher Hütte
Pottschacher Hütte
Ein Teil des Chores verbrachte am letzten Aprilwochenende gemeinsam mit einigen LehrerInnen zwei Tage auf der Pottschacher Hütte. Wie es ihnen dabei ergangen ist, schildert der Bericht.
Nach einem zweieinhalb stündigem Fußmarsch, bei dem wir uns trotz Tiroler Bergkenner Leitner zweimal verlaufen haben, kamen wir erschöpft bei der Selbstversorgerhütte an. Eine Polsterschlacht im Matratzenlager folgte. Anschließend spazierten wir auf eine Wiese, rollten dort liegend einen Hügel hinunter, das auch noch um die Wette und versuchten außerdem eine Mannerschnitte aus gasreicher Lava zu retten. Wieder zurück auf der Hütte servierte uns die Kochmeisterin Frau Pirka herrliche Spaghetti.
Am Abend wurde gesungen, es gab ein großes Lagerfeuer, um das alle zu Hava Nagila tanzten und nach einer Nachtwanderung verschwanden unsere LehrerInnen mit einer Flasche Wein im Gepäck in der Nachbarhütte. Vier tapfere SchülerInnen schliefen mit Schlafsäcken beim Lagerfeuer, erzählten sich Horrorgeschichten und Witze und flüchteten, getrieben von der eisigen Kälte schließlich doch in das warme Matratzenlager, in dem alle kreuz und quer, übereinander, ja sogar am Boden lagen.
Nach einem Frühstück starteten wir eine lange Wanderung, bei der eine Schneeballschlachte nicht fehlte. Erfroren kamen wir zurück, aßen zu Mittag und nach einem ausgiebigen Trällern von Liedern machten wir uns bereit für den Abstieg, den wir in nur einer halben Stunde bewältigten, weil wir die Umweg-Vorschläge unseres Matheprofessors ignorierten.
Beim Warten auf unseren Zug einigten wir uns lautstark "keinen Zug, sondern einen Zug gesehen zu haben" (??). Wieder einmal viel zu schnell endeten diese beiden Chor-Tage und wir freuen uns wahnsinnig auf eine neue Reise ins Unbekannte.
Am Schluss möchten wir uns ganz herzlich bedanken: bei Frau Pirka, die uns mit herrlichem Essen versorgte, bei Herrn Graf, der uns mit seiner starken Stimme unterstützte, bei Herrn Leitner, der uns unfreiwillig dazu brachte Kalorien zu verbrennen und bei den beiden Chorleiterinnen, Frau Rak und Frau Zottele, ohne die wir es nie so cool gehabt hätten.

