AGORA

"AGORA"

Anfang September 2008 wurde zwei Schülern des Caritas Ausbildungszentrums, Andreas Avram und Johannes Nowotny, die Ehre zuteil, einer ganz besonderen, zweiwöchigen Veranstaltung namens "AGORA" beizuwohnen, welche in Italien in Loreto statt fand. Darauf aufmerksam gemacht wurden sie von den "Päpstlichen Missionswerken - MISSIO".  

Die beiden Schüler berichten:  

"Sinn und Zweck dieses Events war, Jugendliche und junge Erwachsene  aus allen mediterranen Ländern zusammen zu führen und einen Kontakt zwischen diesen verschiedenen Nationen zu schaffen. Die gesamten Kosten für dieses großartige Projekt übernahm die Kirche. Gleich nach unserer Ankunft im "Centro Goivanni Paolo II", das Zentrum, die Kirche und zugleich unser zu Hause in Italien, wurden wir freundlich (auf Englisch) begrüßt. Zuerst zeigte man uns unsere Schlaf- und Aufenthaltsräume, danach gab es erst einmal eine köstliche Stärkung im Speisesaal. Nach und nach lernten wir immer mehr andere junge Menschen kennen, die uns sehr offen begegneten und uns mit viel Enthusiasmus  von sich und ihrem Land berichteten. Das große Thema dieser Woche war der Weltfrieden, deshalb bekamen wir oft Besuche von bekannten Rednern, die versuchten, uns etwas mitzugeben, was uns persönlich helfen könnte, die Welt ein klein wenig zu verbessern. Dazu versammelten wir uns immer in einem geräumigen Saal und lauschten gespannt den Erzählungen. Anschließend feierten wir meistens die heilige Messe. Ein besonders wichtiger Tag war der  3. September, denn wir durften den Papst in seiner persönlichen Audienz besuchen. Wir wurden mit VIP-Karten ausgestattet und befanden uns keine  20 Meter von ihm entfernt, ein erhebendes Erlebnis. Das Beste allerdings an der gesamten Woche (die zweite Woche blieb uns leider aus schulischen Gründen verwehrt)  war die unbeschreibliche Atmosphäre in AGORA. Das Gefühl der seelischen und geistigen Verbundenheit mit so vielen anderen war einfach toll. Umso schlimmer war dann der Abschied am letzten Tag. Nach vielem Händeschütteln, Umarmungen und Tränen traten wir also unseren langen Heimweg an, aber mit dem Wissen, etwas völlig Neues und Schönes erfahren zu haben."

Textbeitrag:Andreas Avram

 

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