Aladin und die Wunderlampe

Aladin und die Wunderlampe

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Am Dienstag, den 26. Februar 2008 hielt Frau Dr. Hobiger (Radioonkologin) vor sechs Klassen den Vortrag über ihr humanitäres Engagement für ein Mutter-Kind-Spital in Basra. Es war sehr eindrucksvoll, wie sie uns mit Bildern und Zahlen den Werdegang des leidgeprüften Iraks nach den letzten beiden Kriegen vermittelte.

Die Gründung des Hilfsprojektes "Aladins Wunderlampe" erfolgte im Jahr 2001 nach einem Besuch in Basra. Damals starben im dortigen Kinderspital 100 % der leukemie- und krebskranken kleinen PatientInnen, weil es dem Spital an allem mangelte, was ein Spital ausmacht. Mittlerweile ist es durch ihre Unterstützung gelungen, die Sterblichkeitsrate auf unter 25 % zu senken, was unter den gegebenen Umständen ein ausgezeichneter Erfolg ist. Wie das möglich wurde, konnten wir bei der Präsentation ihres Projekts gut nachvollziehen. Nach der baulichen Renovierung der Abteilung, eine Schaffung der notwendigen apparativen Strukturen und vor allem eine durchgehende Bereitstellung der erforderlichen Medikamente. Ohne ihre Hilfe gäbe es diese Kinder nicht mehr. "Wenn endlich nach langer, harter Arbeit und vielen Unsicherheiten ein Hilfstransport in Basra angekommen ist, ist man unglaublich erleichtert", sagte Frau Dr. Hobiger. "Aber schon am nächsten Tag beginnen die Sorgen, denn dieser Hilfstransport hat natürlich - fast - alle Geldreserven verbraucht. Wie wird die nächste Medikamentensendung finanziert werden?"  

Mehr Info unter: http://www.saar.at/aladin   

Mehr Fotos gibt es auf der Gallerypage

Textbeitrag: Elisabeth Baroud

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